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Vereinsausflug Zoo Dortmund

 

Der diesjährige Vereinsausflug,

 

führte uns in den Dortmunder Zoo. Hier leben etwa 2000  Tiere in einer 28 Hektar großen Parklandschaft, mit beeindruckendem,alten Baumbestand und großen Wasserflächen.

 

Mit einem leckeren Brunch, im Restaurant, begann der schöne Tag. Danach trafen sich, bei strahlendem Sonnenschein, 28 Vereinsfreunde zu einer Führung durch den Tierpark.

 

Für mich begann eine der interessantesten Zooführungen meines Lebens.

Tierpfleger Jens nahm sich viel Zeit und zeigte uns humorvoll und sehr informativ die Tiere , die er für besonders sehenswert hielt.

Wir begannen bei den Kängurus, die hier in einer großen Gruppe leben und von einem imposanten Leitbock geführt werden. Wir erfuhren, dass der europäische Winter für die Tiere kein Problem ist, aber lange, nasskalte Perioden zu Erkrankungen und Todesfällen führen.

 

Bei den Angola Giraffen war ein Jungtier von seiner Mutter verstoßen worden und musste per Flasche ernährt werden. Jens erzählte, dass vermutlich Inzucht zu dieser Verhaltensstörung führt und zudem diverse Erbkrankheiten verursacht. Aus den Heimatländern der Giraffen sind leider keine blutsfremden Tiere zu bekommen, weil die politische Situation es nicht zulässt.

 

Im Rothirschgehege brüten frei lebende Eisvögel, die seit Jahren im Zoo zu Hause sind und sich gut vermehren. Das sieht bei den Coscoroba Schwänen ganz anders aus. Sie haben ihr Nest im Bereich der Affenanlage gebaut. Die Primaten machen sich einen Spaß daraus, die Eier zu stehlen und verhindern so eine erfolgreiche Nachzucht.

 

Von Jens erfuhren wir, dass 2 Zuchtprogramme den Zoo weltweit bekannt machen. 

Das „Flaggschiff“ des Tierparks ist die erfolgreiche Haltung und Zucht der großen Ameisenbären.

Wir durften „hinter die Kulissen“ gehen, wo ein besonders zutraulicher Ameisenbär auf seine Streicheleinheiten wartete. Seine lange Zunge ertastete neugierig Kleidung und Schuhe. - einfach faszinierend! -

 

Das zweite Zuchtprogramm soll helfen, den afrikanischen Wildhund vor dem Aussterben zu retten.

Momentan befindet sich nur eine Hündin in dem Gehege. Zwei Rüden werden erwartet und alle Mitarbeiter des Zoos hoffen, dass die Tiere miteinander harmonieren werden.

 

Neu war für mich die Information, dass Zebras gegen Artgenossen und auch ihre Tierpfleger, sehr aggressiv und gefährlich werden können. Ich habe sie bisher für freundlich relativ problemlos gehalten.

 

Der absolute Höhepunkt, zum Ende der Führung war, sicher nicht nur für mich, der Besuch bei den Breitmaul Nashörnern. Wir durften in den Innenraum des Nashorn Hauses und eine alte, gelassene Nashorn Dame anfassen und kraulen. So konnten wir fühlen, dass das Horn beweglich ist, weil es nur aus Haaren besteht.

Leider gibt es noch keinen Nachwuchs bei den Tieren, weil diese sich nur vermehren, wenn sie in größeren Gruppen zusammen leben können. Man hofft, dass sich die jungen Nashörner nach der Geschlechtsreife weiterhin vertragen und für einen Zuchterfolg sorgen.

 

Sehr erstaunt hat mich die Tatsache, dass zur Zeit reiche Menschen der größte Feind des Nashorns sind, die ein Vermögen für gewildertes Horn bezahlen. Sie lassen daraus den Griff ihrer Krummdolche fertigen, der seinem Träger auch heute noch als Statussymbol dient.

 

Mit einem „Bummel“ durch den Zoo endete der Vereinsausflug, für den ich mich ganz herzlich bei den Organisatoren Sylvia Niederhäuser und Thomas Sontowski bedanken möchte.

 

 

Brigitte Kemmerich

 

 

 

AGB

Abgabetiere

Aus Hobby-Zucht sind folgende Tiere abzugeben

 

1.1 Rotschulterenten 2013

 

Aktualisiert: 23.04.2017

Klaus Oster & Nicole Neuhaus

Wiesenstraße 42

57413 Finnentrop-Heggen

 

E-Mail:      klausoster@gmx.de

 

Telefon:     02721/959219

 

Mobil:       015167705821

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10. Juni 2012

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